Waffen

Waffen waren kostbar und aufgrund der aufwendigen Herstellung nur für die wohlhabenden Gesellschaftsschichten erschwinglich. Nicht jeder Bauer konnte oder durfte sich eigene Waffen leisten und so wurden im Ernstfall wie bis zu den Bauernkriegen üblich auch viele bäuerliche Gerätschaften, wie Sensen, Dreschflegel und Äxte umfunktioniert.


Sehr verbreitet war der sogenannte Sax, ein einschneidiges Kurzschwert, das auch vielfältig als Werkzeug eingesetzt werden konnte. In der Grenzregion des Ostalpenbereichs waren im Frühmittelalter sowohl zweischneidige Langschwerter westlichen Typs, als auch einschneidige Schwerter der Reitervölker in Gebrauch. Sowohl bei den Franken, als auch bei den Slawen spielte die Axt als Nahkampfwaffe eine wichtige Rolle. Als Fernwaffen waren Pfeil und Bogen gefürchtet. An Schutzwaffen gab es Schilde und bei wohlhabenden Kämpfern auch Panzerungen für Mensch und Reitpferd.